Liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir begrüßen Sie herzlich im Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzt*innen Münster e.V., dem Verbund niedergelassener Kinder- und Jugendärzt*innen Münsters und Umgebung.

Mit unserem Kinder- und Jugendärzt*innen-Netz bieten wir Ihnen und Ihren Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahre die bestmögliche ambulante Gesundheitsversorgung mit einheitlich hohen Qualitätsstandards. Die enge Kooperation untereinander und mit stationären und ambulanten Spezialeinrichtungen der Kinder- und Jugendmedizin ermöglicht es, die netzinternen Fachkompetenzen und die ambulanten Untersuchungs- und Therapieverfahren sinnvoll zu nutzen und die Zahl und Dauer der Klinikaufenthalte gering zu halten. Machen Sie sich ein Bild von unserem Leistungsspektrum.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an die von Ihnen gewählte Kinder- und Jugendarztpraxis. Sie finden diese in der Rubrik links "Praxisverzeichnis".

Für Rückfragen zum Ärztenetz e. V. kontaktieren Sie bitte unsere Netzsekretärin unter der Mail-Adresse: reuter.paednetz@noSpam.web.de

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie praktische medizinische Tipps, Adressen für den Notfall, das Verzeichnis der Mitgliedspraxen des Praxisnetz der Kinder- und- Jugendärzt*innen Münster e.V.  und Informationen über wichtige Termine, Aktivitäten und Informationsquellen.

Wichtige Hinweise:

Durch u.g. Maßnahmen sind Sie und Ihr Kind vor Ansteckung in den Praxen geschützt!
Nehmen Sie unbedingt zeitgerechte Termine für Vorsorgen und Schutzimpfungen wahr!
Fehlende oder verspätete Impfungen oder Vorsorgen gefährden Ihr Kind!


AKTUELLE iNFORMATIONEN ÜBER Infekte und Infektionskrankheiten -- Vorgehen bei Infektionsverdacht

RSS Feed kinderaerzte-im-netz.de

  • Muttermale: Bei Wachstum, Farbveränderung und Bluten untersuchen lassen

    Gewöhnliche Muttermale sind meist kleiner als 5 mm. Sie können hellbraun, rosa oder braun sein und weisen eine gleichmäßige Färbung auf. Sie sind glatt und haben klar abgegrenzte Ränder. Sie können überall am Körper auftreten, finden sich jedoch meist oberhalb der Taille. Auf der Kopfhaut, an der Brust und am Gesäß sind sie selten zu sehen.

    Ein angeborenes Muttermal kann überall am Körper auftreten, findet sich aber meist am Rumpf sowie an Armen und Beinen. Meist handelt es sich um einzelne ovale und gleichmäßig gefärbte Male. Im Laufe der Zeit können diese sich manchmal zu einem Melanom (Hautkrebs) entwickeln.

    Muttermale von unregelmäßiger Form, mit einer Größe von mehr als 5 mm, mit unebenen Rändern, einer höckrigen Oberfläche oder einer uneinheitlichen Färbung bezeichnen Expert*innen als einen dysplastischen oder atypischen Nävus. Diese Male treten meist im Jugend- oder Erwachsenenalter auf und können sich zu einem Melanom entwickeln; daher ist eine genaue Beobachtung erforderlich.

    Bei Veränderungen Fachärztin/ Facharzt aufsuchen

    Bei folgenden Veränderungen bzw. Anzeichen sollten Eltern mit ihrem Kind eine Praxis aufsuchen:

    • schnelles Wachstum oder Farbveränderung im Vergleich zu anderen Muttermalen;
    • Blutung oder nicht Verheilen einer scheinbar offenen Hautverletzung an der Stelle des Muttermals;
    • kuppelförmige erhabene Male mit rauen, unebenen Rändern und unterschiedlichen Farben;
    • große Ausdehnung (über 6 mm);
    • mehr als 50 Muttermale.

    Wenn Eltern Bedenken hinsichtlich einer Veränderung des Aussehens eines Muttermals bei ihrem Kind haben, können sie ihre Kinder- und Jugendärztin oder ihren Kinder- und Jugendarzt um Rat fragen.

    Quelle: JAMA Pediatrics

     

  • Initiative „Acker“ fördert Ernährungskompetenz durch naturnahes Lernen

    Im Rahmen der Bildungsinitiativer „Acker“ sollen Kinder unmittelbar erleben, wie Lebensmittel entstehen. Heranwachsende säen, pflanzen, pflegen und ernten ihr eigenes Gemüse. Dadurch sammeln sie nicht nur Wissen über Ernährung und Natur, sondern lernen auch, was frische Lebensmittel wert sind und warum Nachhaltigkeit nicht abstrakt, sondern ganz praktisch ist

    Mit den vielfach ausgezeichneten Programmen AckerRacker für Kitas und der GemüseAckerdemie für Schulen wurden bereits 430.000 Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. Fast 2.000 Schulen, Kitas und Kindergärten nehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein and der „Ackerinitiative“ teil. Lerngärten schaffen gesundheitsförderliche Lernorte, insbesondere auch für Kinder, die zuhause nur wenig Kontakt zur Natur haben. Gleichzeitig bieten sie bewusst medienfreie Zeit und fördern Bewegung sowie soziale Kompetenzen.

    Mit dem KiFaZ-Acker unterstützt die Initiative Familienzentren dabei, Eltern und Kinder gemeinsam für gesunde Ernährung und nachhaltiges Handeln zu begeistern. So werden Ernährungsbildung und Naturerfahrung nicht nur in Kitas, sondern auch im familiären Alltag verankert – was auch vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert wird. 

    Damit möglichst viele Kinder langfristig von diesen Erfahrungen profitieren, setzt Acker bereits bei der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte an. Die CampusAckerdemie bringt Gemüseanbau und Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Ausbildung angehender Lehrkräfte und Erzieher*innen an Hochschulen. Studierende lernen auf einem eigenen CampusAcker praxisnah, wie sie später selbst Lerngärten in Schulen und Kitas erfolgreich umsetzen können.

    Ergänzend vermittelt die FachschulAckerdemie angehenden Erzieher*innen bereits während ihrer Ausbildung praktische Ernährungsbildung und nachhaltigen Gemüseanbau. Gemeinsam mit erfahrenen AckerCoaches erwerben sie das Wissen und die Kompetenzen, Kindern später Natur, gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit anschaulich und alltagsnah zu vermitteln.

    Die Auszeichnung des Podcasts durch den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) möchte die gesellschaftliche Bedeutung dieses Ansatzes unterstreichen: Gesundheitsförderung beginnt dort, wo Kinder selbst erleben, wie Lebensmittel wachsen – und dabei mit allen Sinnen lernen. Genau dafür setzt sich Acker ein – mit dem Ziel, dass jedes Kind in Kita oder Schule die Möglichkeit erhält, sein eigenes Gemüse anzubauen.

    Weitere Infos unter:

     

     

  • HPV im Fokus: 8. Bayerische Impfwoche

    Unter www.impfwoche.bayern.de finden Interessierte eine Übersicht über die Aktionen während der bayernweiten Impfwoche.

    Unter anderen informieren viele Arztpraxen und Apotheken bayernweit über HPV-Impfungen, ärztliche Impfsprechstunden und -angebote.
    In einigen Städten gibt es HPV-Informationsstände. Aber auch zuhause können Eltern sowie Heranwachsende sich im Rahmen von Online-Veranstaltungen
    aufklären lassen, z.B. bei der kostenfreien Online-Veranstaltungen des BZKF am 8.7.2026:Unsicher bei der HPV-Impfung? Online-Fragestunde für Eltern – verständlich & anonym“.

    Weitere Infos unter: www.stmgp.bayern.de